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Keilwinkel

Als Keilwinkel bezeichnet man den Schneidkeil eines Gewindebohrers. Je größer der Keilwinkel ist, desto stabiler ist der Schneidkeil ausgeprägt. Daher werden für harte und spröde Werkstoffe Gewindebohrer mit einem großen Keilwinkel gewählt.

Je größer der Keilwinkel, desto kleiner die Größe der Spannut. Bei langspanenden und zähen Werkstoffen neigt der Span zum Verklemmen im Spanraum. Daher ist es bei diesen Werkstoffen wichtig, einen Gewindebohrer mit einem größeren Spanraum einzusetzen als bei Gewindebohrern mit stabilem Schneidkeil.

 

Kombi-Gewindebohrer

Diese Gewindebohrer ermöglichen es, Kernloch und Durchgangsgewinde in einem Arbeitsgang ohne Werkzeugwechsel herzustellen. Vor dem Gewindeteil ist ein Spiralbohrerteil. Es können nur Durchgangsgewinde bis zu einer maximalen Gewindetiefe von 2xD gefertigt werden. Geeignet sind diese Kombi-Gewindebohrer zum universellen Einsatz in Werkstoffe mittlerer Festigkeit: Unlegierter und legierter Stahl bis 600 N/mm², Temperguß, Sphäroguß, Kupfer, Messing, Alu, Alu-Magnesium- und Zinklegierungen, Rotguß, Elektron, Zinkdruckguß. Der Einsatz ist sinnvoll auf Maschineneinrichtungen mit umschaltbaren Drehzahlen zum Bohre und Gewindeschneiden. Der Vorschub ist den jeweiligen Arbeitsgängen Bohren oder Gewindeschneiden anzupassen. Gewindeschneidfutter mit Druckausgleich sind nicht verwendbar. Kombi-Gewindebohrer gibt es als Maschinengewindebohrer oder mit Bit-Aufnahme.

 

Abb.: Kombi-Maschinengewindebohrer

 

KS

Sägengewinde für Kunststoffbehältnisse, Flankenwinkel 40°/10°, DIN 6063-1

 

KT

Trapezgewinde für Kunststoffbehältnisse, Flankenwinkel 20°, DIN 6063-2